Blogeintrag: Wie du lernen kannst, dich besser kennenzulernen und zu akzeptieren.
Du hast das Gefühl,
dir fremd zu sein?
nicht unterscheiden zu können, was deins ist und was nicht?
nicht zu wissen, was du - und alleine du - für dich und dein Leben willst?
und
magst dich in vielen Situationen nicht?
wärst lieber so wie xy?
neigst dazu, dich abzulehnen?
Wie kannst du lernen, dich selbst besser kennenzulernen?
Impuls 1:
Mach ein Flashback in deine Kindheit:
Was hast du gerne gemacht, gespielt, gegessen, geguckt, gelesen? An welchen Orten warst du gerne? Wie hast du dich gefühlt?
Impuls 2:
Mach ein Flashback in deine Jugend:
Was hat dich interessiert? Welchen Sport oder Verein hast du besucht/gemacht? Was hast du gerne in deiner Freizeit gemacht? Wie hast du dich dabei gefühlt?
Frage dich nun:
In welchen Situationen hast du Frieden in dir gespürt? Beame dich zurück in diese Situationen: Wer warst du?
In welchen Momenten fühlst du dich in deinem jetzigen Leben friedlich, ruhig, bei dir?
Schreibe deine Gedanken auch sehr gerne auf.
„In welchen Momenten fühlst du dich in deinem jetzigen Leben friedlich, ruhig, bei dir?“
Wie kannst du lernen, dich selbst besser kennenzulernen?
Zu Beginn möchte ich dich daran erinnern, dass dich zu akzeptieren noch nicht heißt, dich zu lieben. Das sage ich extra an dieser Stelle, damit du nicht den Anspruch an dich erhebst, dich direkt lieben zu müssen.
Nein, hier geht es wirklich erstmal um Akzeptanz. Wie wenn du akzeptierst, dass das Wetter heute nicht so ist, wie du es dir erhofft hast. Akzeptieren, dass es ist, wie es ist. Akzeptieren, dass du bist, wie du bist. Dich annehmen in deinem Wesen, das Annehmen, deiner Situation, dich besser kennenzulernen und zu akzeptieren. Darüber sprechen wir. Das Annehmen, deiner Unischerheit, Orientierungslosigkeit und deiner Angst.
“Annehmen” heißt: Es da sein zu lassen. Sich zu erlauben, dass alles, was ist, da sein darf.
„Annehmen” heißt: Es da sein zu lassen. Sich zu erlauben, dass alles, was ist, da sein darf.“
Übe dich im Alltag darin, Situationen anzunehmen, wie sie sind.
Die Schlange im Supermarkt, der verspätete Flieger, das schlechte Wetter. Du merkst vielleicht schon: das sind alles Situationen, über die du keine Kontrolle hast. Die du nicht bestimmen kannst. Erlaube dem Flieger, dass er verspätet sein darf. Das hört sich vielleicht im ersten Moment ein bisschen paradox an. “Wozu soll das gut sein?” fragst du dich womöglich “wenn der Flieger doch eh schon verspätet ist und ich nichts daran ändern kann, spielt doch meine Erlaubnis da keine Rolle?!”. Doch das tut sie. Durch deine Erlaubnis, dass die Situation so sein darf, wie sie ist, schenkst du dir selbst inneren Frieden. Probiere es einfach mal aus. Zum Beispiel, indem du dem Hund des Nachbarn, der unentwegt bellt, erlaubst, dies zu tun. Dass du dem Wetter erlaubst, so zu sein, wie es ist. Dann wird es dir auch leichter fallen, dir selbst zu erlauben, die Gedanken zu haben, die du hast; die Eigenschaften zu haben, die du hast; die Fehler zu machen, die du machst; die Unsicherheit zu haben, die du hast. Dich zu akzeptieren, so wie du bist.
Just let it be.
Fang bei den kleinen Sachen an.
Wieder im Eins mit dir sein.
Du möchtest dich dem Prozess widmen, dich selbst besser kennenlernen, zu akzeptieren und dir ein selbstbestimmtes und fröhliches Leben erschaffen?
Ich begleite dich dabei.
Quick Facts
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Selbstkenntnis und Selbstakzeptanz spielen eine entscheidende Rolle für ein erfülltes Leben. Indem du dich selbst besser verstehst und akzeptierst, legst du den Grundstein für persönliches Wachstum und innere Zufriedenheit. Selbstkenntnis bezieht sich auf das Verständnis deiner eigenen Persönlichkeit, deiner Stärken, Schwächen, Werte und Überzeugungen. Selbstakzeptanz hingegen bedeutet, dich selbst anzunehmen, ohne dich ständig mit anderen zu vergleichen oder negative Selbstbewertungen zuzulassen.
Diese Fähigkeiten wirken sich auf vielfältige Weise auf dein Leben aus. Zum einen hilft dir eine solide Selbstkenntnis dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, die deinen persönlichen Zielen und Werten entsprechen. Wenn du weißt, wer du bist und was dir wichtig ist, kannst du bewusstere Lebensentscheidungen treffen, sei es in Bezug auf deine Karriere, Beziehungen oder persönliche Entfaltung. Dies kann dazu beitragen, ein erfüllteres und authentischeres Leben zu führen.
Selbstakzeptanz ist ein Schlüssel zur inneren Ruhe und Selbstliebe. Indem du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, reduzierst du den Druck, perfekt sein zu müssen, und befreist dich von ungesunden Selbstkritik. Dies ermöglicht es dir, dein Selbstvertrauen zu stärken und eine positivere Einstellung zu dir selbst und deinem Leben zu entwickeln. Du lernst, dich selbst in schwierigen Zeiten zu unterstützen, anstatt dich selbst abzuwerten.
Die Auswirkungen von Selbstkenntnis und Selbstakzeptanz auf zwischenmenschliche Beziehungen sind ebenfalls bedeutend. Indem du dich selbst verstehst und akzeptierst, kannst du auch anderen Menschen empathischer und toleranter gegenübertreten. Du wirst besser in der Lage sein, die Bedürfnisse und Perspektiven anderer zu respektieren, da du deine eigenen Grenzen und Empfindlichkeiten kennst.
Zusammengefasst tragen Selbstkenntnis und Selbstakzeptanz dazu bei, ein erfülltes und ausgewogenes Leben zu führen. Sie ermöglichen es dir, authentischer zu sein, bewusstere Entscheidungen zu treffen, deine Beziehungen zu verbessern und deine innere Resilienz zu stärken. Es lohnt sich also, Zeit und Mühe in die Entwicklung dieser wichtigen Aspekte deiner Persönlichkeit zu investieren.
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Reflexion und Selbstbeobachtung: Nimm dir regelmäßig Zeit, um über deine Gedanken, Gefühle, Handlungen und Erfahrungen nachzudenken. Halte diese Reflexionen in einem Tagebuch fest, um Muster und Trends in deinem Verhalten und deinen Emotionen zu erkennen.
Persönlichkeitstests und -bewertungen: Nutze Online-Persönlichkeitstests und -bewertungen, um mehr über deine Charaktereigenschaften, Neigungen und Präferenzen zu erfahren. Beliebte Tests wie Myers-Briggs Typindikator (MBTI) oder das Big Five Persönlichkeitsmodell können wertvolle Einblicke liefern.
Feedback von anderen: Bitte Freunde, Familie oder Kollegen um ehrliches Feedback zu deinen Stärken und Schwächen. Manchmal sehen andere Aspekte unserer Persönlichkeit, die uns selbst möglicherweise entgehen.
Ziele und Werte definieren: Überlege, welche Ziele und Werte dir im Leben wichtig sind. Definiere, was dir Erfüllung und Glück bedeutet, und wie diese Werte deine Entscheidungen beeinflussen.
Neue Erfahrungen sammeln: Wage dich aus deiner Komfortzone heraus und probiere neue Aktivitäten und Erfahrungen aus. Dies kann dir helfen, verborgene Talente und Interessen zu entdecken und deine Interessen besser zu verstehen.
Selbstreflexionstechniken: Nutze Techniken wie die "Fünf-Warum"-Methode, um tiefer in deine Motivationen einzudringen. Stelle dir immer wieder die Frage "Warum?" in Bezug auf deine Gedanken, Handlungen und Entscheidungen, um ihre zugrunde liegenden Ursachen zu erforschen.
Achtsamkeitspraxis: Übe Achtsamkeit und Meditation, um eine bessere Verbindung zu deinen eigenen Gedanken und Gefühlen herzustellen. Dies kann dir helfen, dich von äußeren Einflüssen zu lösen und deine innere Welt besser wahrzunehmen.
Berufliche und persönliche Erfolge und Misserfolge analysieren: Schau auf deine bisherigen Erfolge und Misserfolge zurück. Was hast du aus ihnen gelernt? Welche Fähigkeiten und Eigenschaften haben zu deinen Erfolgen beigetragen?
Offenheit für Veränderung: Sei offen für persönliches Wachstum und Veränderung. Der Prozess der Selbstkenntnis ist kontinuierlich, und es ist wichtig, sich neuen Erkenntnissen anzupassen und sich weiterzuentwickeln.
Professionelle Unterstützung: Falls du Schwierigkeiten dabei hast, dich selbst besser kennenzulernen, scheue dich nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Coach oder Therapeut kann dir bei der Selbstexploration und -entwicklung helfen.
Indem du diese Schritte befolgst und sie in deinen Alltag integrierst, wirst du auf dem Weg sein, eine tiefere Verbindung zu dir selbst herzustellen und deine Selbstkenntnis kontinuierlich zu erweitern.
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Selbstmitgefühl entwickeln: Sei freundlich zu dir selbst, genauso wie du es bei anderen wärst. Behandle dich selbst mit derselben Art von Mitgefühl und Verständnis, die du anderen entgegenbringst, wenn sie mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Realistische Erwartungen setzen: Vermeide es, unrealistische Erwartungen an dich selbst zu stellen. Niemand ist perfekt, und es ist normal, Fehler zu machen. Akzeptiere, dass Fehler und Herausforderungen Teil des Lebens sind.
Positive Affirmationen nutzen: Ersetze selbstkritische Gedanken durch positive Affirmationen. Wiederhole dir selbst positive Sätze wie "Ich bin genug" oder "Ich schätze mich, wie ich bin", um dein Selbstwertgefühl zu stärken.
Erfolge feiern: Achte bewusst auf deine Erfolge, egal wie klein sie sein mögen. Feiere deine Fortschritte und erinnere dich daran, welche Hürden du bereits gemeistert hast.
Vergleiche vermeiden: Vermeide es, dich mit anderen zu vergleichen. Jeder hat seine eigene Reise, und es ist wichtig, dich auf deine persönlichen Ziele und Fortschritte zu konzentrieren.
Negative Selbstbewertung hinterfragen: Wenn negative Selbstbewertungen auftauchen, hinterfrage sie kritisch. Frage dich, ob diese Gedanken objektiv und realistisch sind oder ob sie auf subjektiven Ängsten oder Unsicherheiten basieren.
Erfolge und Stärken betonen: Fokussiere dich bewusst auf deine Erfolge und Stärken. Halte eine Liste von Dingen, auf die du stolz bist, und lese sie regelmäßig, um dein Selbstvertrauen zu stärken.
Unterstützung suchen: Sprich mit Freunden, Familie oder einem Coach/Therapeuten über deine Selbstzweifel. Oft kann allein das Teilen dieser Gedanken dazu beitragen, sie in einem neuen Licht zu sehen.
Negative Selbstgespräche umformulieren: Wenn du dich selbst dabei erwischst, negative Selbstgespräche zu führen, versuche, diese Gedanken umzudrehen. Finde hilfreichere Wege, um die Situation zu betrachten.
Geduld haben: Selbstakzeptanz ist ein Prozess, der Zeit braucht. Sei geduldig mit dir selbst und erkenne an, dass es in Ordnung ist, nicht immer alles perfekt zu finden.
Indem du diese Schritte in deinem täglichen Leben anwendest, wirst du allmählich lernen, dich selbst mehr zu akzeptieren und negative Selbstbewertungen zu überwinden. Denke daran, dass Selbstakzeptanz ein fortlaufender Prozess ist, der kontinuierliche Aufmerksamkeit und Arbeit erfordert.